Baustein 1:
Stimmgesundheit für Pädagoginnen und Pädagogen
Wissen Wahrnehmen Wirken
Die Arbeit mit Kindern stellt hohe Anforderungen an die Sing- und Sprechstimme der Pädagoginnen. Der Erhalt der Stimmgesundheit ist daher von grundlegender Bedeutung und ein wichtiges Interventionsmittel in unserer Arbeit. Die Bewusstwerdung und Modulation des eigenen Stimmklangs kann wohltuende Wirkung im privaten und beruflichen Alltag entfalten. Nicht nur Inhalte von Botschaften wirken: der Klang, Sprech – Rhythmus und der Selbstbezug, mit dem sie vermittelt werden, wirken mit.
Fortbildungsinhalte: Grundlegendes Wissen über unsere Stimmfunktion auf der Grundlage der Lichtenberger Methode
Lernen Sie Heiserkeit und Stimmerschöpfung zu vermeiden.
Wahrnehmen und experimentieren mit Impulsen, die einen tieferen Bezug zur eigenen Stimme und zum parasympathischen Nervensystem ermöglichen.
Diese führen zu Entspannung, Balance und Verbundenheitserleben mit unserer Sing – und Sprechstimme. Lernen Sie förderliche Übungen kennen, die nicht nur Pädagogen Freude bereiten – und die wirken! Erleben Sie Formen der Stimm – und Sprachförderung die Kindern und Pädagogen guttun.
Baustein 2:
Die heilsamen Wirkungen des gemeinsamen Singens: Singen Bewegen Gemeinschaft
Singen setzt Glückshormone frei, stärkt die Bindung und unsere sozialen Kompetenzen.
Singen fördert das Selbstwertgefühl und verhilft uns zu höherer emotionaler Stabilität und Gelassenheit. Singen fördert Entspannung und bringt zurück ins Gleichgewicht.
Unsere Körperrhythmen sind mit unserer Stimme beeinflussbar. Herzschlag, Atmung und der basale Aktivitätszyklus sind untereinander verwoben. Im Tönen oder Singen erleben wir Vibrations-Schwingung, hören, fühlen und empfinden unseren Stimmklang. Stimme ist ein Weg, um mit uns in Einklang zu kommen.
Fortbildungsinhalte:
Stimme ist Identität – Kinder unterstützen durch Singen.
Heilsames Singen mit Kindern – mit leicht singbaren Liedern aus aller Welt. Manche Lieder werden mit Gesten begleitet, dies unterstützt die Selbstwahrnehmung und stärkt Körper und Rhythmusgefühl. Durch den Einsatz von einfach handhabbaren Instrumenten wird Interesse geweckt und findet Selbstregulierung statt.
Fremde Sprachen, besonders wenn sie vokalreich sind, werden von Kindern gerne angenommen. Lernen Sie neues Liedgut (Lieder aus aller Welt und pentatonische Lieder) kennen. Erfahren Sie, wie es im Alltag mit den Erlebniswelten der Kinder verknüpft werden kann, somit Sinn gibt und die Sinne anspricht.
Baustein 3: Klang Erleben mit Kindern – Lauschen Klingen Entspannen
Wir können Klang hören, fühlen und mit unseren Sinnen wahrnehmen.
Das Kind wächst in einem Kosmos von Klang auf. Die durchgehende prägende musikalische Erfahrung ist der mütterliche Herzschlag, ihre Stimme und die Erfahrung von Schwingung, Vibration und Resonanz. Wenn wir beim Tönen und Summen oder in der Begegnung mit Instrumenten unsere Körperzellen vibrierend empfinden, kann etwas in uns anknüpfen an die geborgene Klangwelt des Mutterleibs. Das sich Einlassen auf Klänge führt uns auf geheimnisvolle Weise zu unserem Inneren.
Fortbildungsinhalte:
Wirkungsweisen und Anwendungsmöglichkeiten von Klängen – Rituale mit Klang und Stille.
Horchen und Lauschen lernen. Stimme erleben.
Der Einsatz von Instrumenten in der Entspannung mit Kindern:
Monochorde und die Welt der Obertöne, Klangschalen, Gongs, Ocean Drum und Rainstick, Trommeln, Schlitztrommel, Sansula, Glockenspiele und Koshis.



